Die Vision des Haus der Transformation in Berlin

The “House of Transformation” is to be built on the campus of the Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW). Together we have developed the vision of a student-managed building as a dialog center for all sustainability initiatives and projects at the university.

Die Herausforderung

Die Baubranche ist einer der ressourcen- und abfallintensivsten Industrien. Ca. 38% der Treibhausemissionen, 50% der weltweiten Rohstoffentnahmen und 60% des gesamten Müllaufkommens gehen auf ihr Konto. Diesem aktuellen, auf Linearität aufgebauten Take-Make-Waste-Prinzip soll mit dem zukünftigen Haus der Transformation (HdT) in Bau und Funktion aktiv ein zirkuläres, zukunftsfähiges Konzept entgegengestellt werden.

Unser Ansatz

Die Erarbeitung der Grundlagen für die Projektierung des HdT setzt im Einklang mit den Projektzielen auf integrale Nachhaltigkeit. So basiert die Planung und Realisierung auf einem Prozess, der die zukünftige Nutzer*innen-Gruppen an den Visionierungs- und Planungsaufgaben teilhaben lässt.

Participatory planning processes lead to a demand-oriented, efficient and thus economically sustainable space and function program. In addition, they promote and strengthen the identity with the building and thus its content-related function, care and maintenance and create a sense of community among the users. The House of Transformation thus has the potential to support a self-confident, active and dynamic student community, as the building will also be managed by students when in use.

In insgesamt 4 Workshops mit Studierenden der HTW wurden die inhaltlichen Grundlagen für die weiteren Projektschritte gelegt, sowie bedarfsgerechte Funktionsbeschreibungen erarbeitet.

Das Ergebnis

Die aktuellen Ergebnisse spiegeln die Bedürfnisse der Nutzergruppen wieder.

Da sich die Studierendengemeinschaft der HTW durch Abgänge und Neuzugänge, stetig im Wandel befindet, können sich Nutzerbedürfnisse jedoch über die Zeit verändern. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit bei der Gebäudegestaltung mitgedacht werden. Eine flexible Gebäudearchitektur soll einfache Umbauten mitdenken und ermöglichen. Räume sollen sich daher den aktuellen Bedürfnissen anpassen können.

One of the most important descriptions for the entire building is “openness and inclusivity”. Passers-by should be invited to enter and explore the building from the outside.

Dabei sollen große Teile des Gebäudes mit natürlichem Licht bespielt werden. Für eine natürliche Gebäudeklimatisierung sind ressourceneffiziente Systeme geeignet. Die Nutzung einer PV-Anlage sollte im Zuge einer energieneutralen Gebäudeinfrastruktur bei der Raumentwicklung mitgedacht werden. Insgesamt soll das Gebäude mittels ökointelligenten Bau und Haustechnikprinzipien umgesetzt werden.

Offene Schnittstellen sollen geschaffen werden, um das Gebäude zu erweitern, Räumlichkeiten temporär oder fix anzupassen oder zu verändern. Die Erprobung und Erforschung von neuen Materialien, Methoden, Konzepten und Technologien in Bau und Betreibung sollen aktiv in der Planung mitgedacht werden. Erkenntnisse für die zukünftig benötigten Funktionalitäten im Haus der Transformation, die innerhalb der Workshops herausgearbeitet wurden, lassen sich in 4 Hauptfunktionsbereiche gliedern:

Erkenntnisse für die zukünftig benötigten Funktionalitäten im Haus der Transformation, die innerhalb der Workshops herausgearbeitet wurden, lassen sich in 4 Hauptfunktionsbereiche gliedern:

Hobby-aktivierte Orte

Vernetzende Orte

Produzierende Orte

Gemeinsame Orte: Essen und Soziales

Verwandte Projekte