2019 ist ein Jahr mit viel Bewegung in Berlin. Auch für Circular Berlin (CB) trifft diese Realität zu. Verschiedene Projekte, Workshops und Initiativen wurden im Laufe des Jahres entwickelt, um die Vision der Kreislaufwirtschaft unter den Unternehmern in unserer geliebten Stadt zu fördern und zu verbessern.
Am 18. Juli starteten wir unser 2. Get Together in Berlin im B-Teil Am Gleisdreieck zum Thema Essen. Bei dieser kleinen Veranstaltung wollten wir die Ergebnisse der diesjährigen Winter-Hauptsitzung weiterführen “Potenziale der Kreislaufwirtschaft für Lebensmittel- und Biomasseströme in der Hauptstadtregion”
Vertreter verschiedener Projekte und Unternehmen, darunter auch Mitglieder des CB, diskutierten und schlugen eine kooperative Agenda vor, die es den verschiedenen Interessengruppen und Partnern ermöglichen wird, ihre Visionen zu integrieren und sie auf einen bestimmten Schwerpunkt auszurichten:
Aktion, Kooperation, Partnerschaft, Finanzierung und Umsetzung von Kreislaufstrategien im Lebensmittelsektor in Berlin.
Im Anschluss an die Ergebnisse des 26.02. integrierten die Teilnehmer verschiedene Perspektiven, um Lösungen für die Herausforderungen vorzuschlagen, mit denen die Lebensmittel-/Gastronomieindustrie konfrontiert ist. Unter anderem;
- Unsachgemäße betriebliche Praktiken, die zu Lebensmittelverschwendung führen,
- Fehlen von Normen und Leitlinien zur Förderung nachhaltiger Praktiken in Küchen,
- Die Verbraucher verlangen nach regionalen Lebensmitteln, ohne den Zusammenhang von Logistik und Angebot zu verstehen,
- Wachsende Nachfrage nach einheimischen Lebensmitteln bei geringem Angebot,
- Unvorhersehbare Nachfrage, die folglich zu Lebensmittelverschwendung führt
Wir waren uns einig, dass die folgenden Lösungen praktikabel sind, um die durch Lebensmittelabfälle verursachte Situation und die damit verbundenen Probleme zu bekämpfen:
- Eine Informationsplattform mit abfallfreien/kreislauforientierten Leitlinien für Köche und Restaurants sowie ein Restaurantbewertungssystem auf der Grundlage von Kriterien für abfallfreies Küchenmanagement
- Ein digitaler Marktplatz, der lokale Landwirte mit lokalen Einkaufsgemeinschaften zusammenbringt.
Es gibt eine Menge zu tun. Die Bemühungen von CB, diese Art von kooperativen Ideen zu fördern, sind erst der Anfang eines mühsamen Prozesses. Es bleibt ungewiss, ob es gelingen wird, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die festlegt, wie der Weg zu einer Stadt ohne Lebensmittelabfälle aussehen soll.
Wir sind offen für Diskussionen und Weiterentwicklungen. Wir ermächtigen zum Handeln, das Reden ist getan. Wir haben Möglichkeiten entwickelt, die in die Berliner Agenda integriert werden könnten, um zu verhindern, dass Lebensmittelabfälle und Nährstoffe in der Kette verloren gehen. Dies ist auch eine Gelegenheit, die Kreislaufwirtschaft in der Gastronomie zu stärken, einschließlich Innovation und Unternehmertum.
Circular Berlin verfügt über die Expertise, um tragfähige und zirkuläre Ansätze zum Thema Biomasse, Lebensmittel und Abfall zu liefern. Fördermittel sind über unseren Berliner Partner verfügbar. Wir rufen jedoch zur Zusammenarbeit und zum Handeln auf. Es ist Teil unserer Mission, Partnerschaften mit vorausschauenden Organisationen einzugehen und die Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen.
Die Möglichkeit, diese Ideen voranzutreiben und weiterzuentwickeln, erfordert die Mitwirkung und das Engagement engagierter Partner, und die Dynamik, mit der die Arbeit in Angriff genommen wird, ist ideal.



