Circular Hubs in Europa - was Sie verpasst haben.

Am 28.04. war Circular Berlin Gastgeber der Veranstaltung Circular Hubs across Europe. Wir diskutierten über die Notwendigkeit und die Rolle solcher regionalen Zentren bei der Transformation zur Kreislaufwirtschaft. Wir hatten das Vergnügen, mit folgenden Personen zu sprechen: Cynthia Reynolds, Gründerin von Kreisförmiges Oslo & Kreisförmige Regionen; Laurène Descamps, Programmkoordinatorin bei Übergang zur Kreislaufwirtschaft und Impact HUB Zürich; Sandra Kolodzinskyi, Verbindungsperson für Rundschreiben Holland Hotspot bei der niederländischen Unternehmensagentur, und unsere Gründerin Dina Padalkina.

Cynthia Reynolds | Begründer von Kreisförmiges Oslo & Kreisförmige Regionen

Kreisförmige Regionen ist eine neu entwickelte Plattform, die darauf abzielt, mehr technologiegestützte Lösungen anzubieten und bewährte Praktiken zwischen Städten und Regionen auszutauschen. Das Hauptaugenmerk der Plattform liegt darauf, ein gesundes Netzwerk zwischen verschiedenen Interessengruppen zu ermöglichen. Cynthia ist die Architektin hinter dieser Plattform. Sie betonte, dass der Übergang ein inklusiver Prozess sein sollte, an dem verschiedene Interessengruppen beteiligt sind. Das Schlüsselelement von Circular Regions ist die Zusammenarbeit mit Systemunternehmern, die das lokale Ökosystem der Kreislaufwirtschaft verstehen und mit dem öffentlichen Sektor zusammenarbeiten.

Laurène Descamps | Programmkoordinatorin Übergang zur Kreislaufwirtschaft

Laurene gab uns interessante Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen den 5 Schweizer Impact Hubs, die im Rahmen des Circular Economy Transition-Netzwerks eingerichtet wurden. Die Vision ist es, die Schweiz zu einem Innovationsführer in der Kreislaufwirtschaft zu machen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen in der Schweiz deutlich zu reduzieren und zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Der Fokus ihrer Arbeit ist auf folgende Säulen ausgerichtet: Aufbau eines CE-Ökosystems, CE-Inkubatoren, Circular Business Labs und CE-Politikempfehlungen.

Sandra Kolodzinskyi | Kontaktperson Rundschreiben Holland Hotspot bei der Niederländischen Unternehmensagentur

Im Anschluss an die nächste Präsentation erläuterte Sandra die Rolle der Holland Circular Hotspots, einer öffentlich-privaten Partnerschaft für Unternehmen, Wissenseinrichtungen und staatliche Städte. Ihre Hauptschwerpunkte sind der Aufbau eines Netzwerks und der Wissensaustausch zwischen den Hotspots. Sandra erläuterte den für den Übergang erforderlichen Weg: 1) ein gemeinsames Bewusstsein für die Dringlichkeit. 2) Die Umsetzung erfolgt in 4 aufeinander folgenden Phasen: Vorbereitung, Aufbau, Skalierung, Mainstreaming. 3) Die Aufgaben der Initiativen ähneln sich, sind aber fallspezifisch. 4) Aufbau einer Kreislaufwirtschaft als klares Ziel, aber ohne vorgegebenen Weg. Die Präsentation finden Sie hier.

Dina Padalkina | Rundschreiben Berlin

Die letzte Präsentation beleuchtete den Ansatz von Circular Berlin. Im Unterschied zu den anderen vertritt Circular Berlin als Organisation den gemeinnützigen Verein, der auch den Übergang durch Wissensaufbau, Austausch und Vernetzung ermöglicht. Die wichtigsten Erkenntnisse waren, dass die Rolle von öffentlich-privaten Partnerschaften entscheidend ist und dass wir als Organisation immer noch um ihre Etablierung bemüht sind. Eine Botschaft für uns alle: Bleiben Sie geduldig bei der Transformation der Städte, denn der Prozess braucht Zeit. Um die Zusammenarbeit zu ermöglichen, die den Kern der Kreislaufwirtschaft ausmacht, muss sichergestellt werden, dass das Ziel für alle Beteiligten klar ist und die Beteiligten zusammenarbeiten. Die Kreislaufwirtschaft erfordert einen umfassenderen Ansatz, der auf eine Systemtransformation abzielt.

Wenn Sie auch Lust auf die Diskussion haben, können Sie sich hier das Panel ansehen: https://youtu.be/7nyEAT7Tk9E