Zu Beginn des Jahres 2019 werden der Berliner Kreisverband und die Zukunft Mode Vorwärts e.V. haben sich zusammengetan, um den vierten und letzten Workshop der Veranstaltungsreihe Circular Berlin zu organisieren, der sich mit den lokalen Abfallströmen in Berlin befasste und Kommunen und Industrieakteure aus verschiedenen Bereichen zusammenbrachte. Nach der Betrachtung der Bauindustrie, der Spezifika der Wiederaufbereitung von Materialien in der Stadt und des Lebensmittelsektors in Berlin lag der Schwerpunkt dieses Mal auf folgenden Themen Berlin Mode & Textilien.
Am 10. Mai trafen sich Akteure der deutschen Textil- und Modeindustrie, Vertreter der Berliner Kommunen und der Recyclingindustrie, um die Herausforderungen und möglichen lokalen Lösungen für die wichtigsten Probleme im Zusammenhang mit den Textilabfallströmen und die Möglichkeiten in Berlin zu diskutieren.
Der Workshop wurde mit Unterstützung der folgenden Organisationen organisiert Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, BeShared-Projekt, Berliner Senat UVK und seine Initiative zur Wiederverwendung und Kreisförmige Mode. Wir waren auch sehr dankbar, dass wir diesen ultimativen Workshop am Zalando BTD-Standort durchführen konnten.
Herausforderungen auf dem Weg Berlins zu einer Circular Fashion Capital


In einer ersten Runde von Expertengesprächen wurde den Zuhörern ein umfassenderes Bild der Kreislaufwirtschaft im Modesektor vermittelt, mit Beiträgen zu folgenden Themen Mode und nachhaltige Textilwirtschaft in Berlin (Julia Krüger von Berlin Partner), Wertschöpfungskette der zirkulären Mode (Ina Budde von Circular Fashion), Second-Hand- und Textilabfallströme in Berlin (Julia Finzenkeller von Young Caritas) und Konzept für das Recycling von Textilabfällen.
Als Zielsetzung blieb der Fokus auf Berliner Herausforderungen rund um das Thema Circular Fashion und weitere Schritte zu deren Bewältigung. Gemeinsam mit mehr als 60 Teilnehmern suchten wir nach der Antwort:
Wie kann Berlin die Herausforderungen der globalen Industrie wie der Textil- und Modeindustrie auf lokaler Ebene durch Kreislaufwirtschaft angehen?
Die Herausforderungen gliederten sich in die Bereiche Materialversorgung, Design und Produktion, Nutzungsphase, Ende der Lebensdauer und Materialrückgewinnung durch Upcycling und Recycling. Offensichtlich waren die Herausforderungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg miteinander verknüpft. Es zeigte sich jedoch, dass der Zugang zu Materialien und die Verknüpfung verschiedener Fachkompetenzen, die Materialsammlung und -trennung in Berlin sowie die Überproduktion und die Überbestände der globalen Industrie, der Mangel an wirtschaftlichen Anreizen zur Aufnahme der Produktion vor Ort und das Verhältnis zwischen Qualität und Kosten der Sekundärmaterialien nach wie vor ein großes Problem darstellen.
Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen


Wir zielten auf alle gesammelten Herausforderungen aus der ersten Sitzung ab und versuchten, die Berliner Spezifika über die identifizierten Herausforderungen hinweg einzugrenzen und die möglichen spezifischen Lösungen, die für die Stadt Berlin notwendig sind, auszuarbeiten.
Es war ein intensiver Austausch zwischen verschiedenen Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen, der interessante, den anderen Teilnehmern manchmal unbekannte Aspekte zu Tage förderte und die Möglichkeiten für wichtige Partnerschaften und Kooperationen zwischen der Stadt Berlin und ihrer Modeindustrie aufzeigte.
oder der Momentaufnahme unseres Workshops möchten wir danken Sinnwerkstatt.




