Ergebnisse des Workshops: Kreislaufwirtschaft in der Berliner Lebensmittelbranche

Am 26.02. Rundschreiben Berlin zusammen mit den Partnern Berlin Partner für Wirtschaft und Technologiebesuchen SieBerlinGesundheitKapital, und BeShared veranstaltete unseren dritten Multi-Stakeholder-Workshop zum Thema Potenziale der Kreislaufwirtschaft für Lebensmittel- und Biomasseströme in Berlin und Berlin Religion. Während des Workshops wurden die Herausforderungen der Lebensmittelverschwendung, der nicht nachhaltigen Landwirtschaft und der alternativen Möglichkeiten des Umgangs mit Biomasse angesprochen. Der Branchenschwerpunkt lag auf dem Berliner Gastgewerbe und der Frage, wie die Vision der Kreislaufwirtschaft in die tägliche Praxis umgesetzt werden kann. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir mehr als 70 Fachleute aus verschiedenen Bereichen des Sektors begrüßen durften und einen Dialog zwischen lokalen Lebensmittelproduzenten, Zero-Waste-Catern und Organisationen, die sich mit der Vermeidung von Lebensmittelabfällen beschäftigen, führen und diese Diskussion mit dem nachhaltigen Ansatz der Bioökonomie verbinden konnten.



Die Herausforderungen sind immer noch da

Bei der Vorbereitung haben wir festgestellt, dass das Thema nicht nur für Berlin sehr wichtig, sondern auch sehr sensibel ist. In Berlin wurde bereits viel Arbeit im Bereich der Vermeidung von Lebensmittelabfällen geleistet, aber das verschwenderische Verhalten dominiert immer noch. Der Nährstoffzusammenhang zwischen Biomasse und Landwirtschaft ist noch nicht ausreichend erforscht, was eine große Hürde auf dem Weg zu einer nachhaltigen Agrarpolitik darstellt. Darüber hinaus erlaubt die fehlende Vernetzung zwischen Lebensmittelproduzenten und Verbrauchern (wie Einzelhandel, Restaurants) in Berlin und der Region nicht, Angebot und Nachfrage für eine nachhaltige Produktion aufeinander abzustimmen.

Auf der anderen Seite wurden weiche Maßnahmen wie Bildung und Kommunikation breit diskutiert. Die Einführung abfallfreier Lernpraktiken in das Ausbildungssystem junger Köche ist eine sehr wichtige Maßnahme. Und natürlich wurde auch die Frage der strengen Hygienevorschriften angesprochen, die in den meisten Fällen zu einer direkten Lebensmittelverschwendung führen, was ein großes Diskussionsthema war.

Was ist mit Biomasse und Lebensmittelnebenprodukten?

Ein weiteres wichtiges Thema, das wir im Workshop zu behandeln versuchten, ist der innovative Ansatz zur Verwendung von Lebensmittelabfällen oder unvermeidbaren Lebensmittelabfällen wie Gemüseschalen. Stellen Sie sich vor, Sie können Ihre Lebensmittelversorgung optimieren, abfallfrei kochen, aber es bleiben einige Reste wie Eierschalen übrig. Eine der Hürden war die zentralisierte Infrastruktur, die es nicht erlaubt, die Ströme genau zu sortieren und sie in den meisten Fällen zu verunreinigen. Es wurde sehr oft erwähnt, dass eine Wertsteigerung dieser Biomasse nur möglich ist, wenn man direkt mit dem Eigentümer der Biomasse zusammenarbeitet, z. B. direkt mit den Restaurants. Außerdem ist das Thema für viele Lebensmittelproduzenten und auch für Forscher noch sehr unerforscht und unklar:

  • Was sind die Ströme?
  • Wie viel von dieser Biomasse könnte tatsächlich verwertet werden?
  • Wie kann man sich nicht nur auf das “marktorientierte Produkt” konzentrieren, sondern auf das Produkt, das in den Biokreislauf zurückgeführt werden kann, um die Nährstofflücken zu schließen?

Dies sind die Fragen, die eine fundierte Forschung und Analyse erfordern.

Unterm Strich sind wir uns jedoch alle einig, dass die Einstufung von Biomasse als Bioabfall unangemessen ist. Sie muss wie ein anderes wertvolles Material behandelt werden, wobei finanzielle Anreize und Nachhaltigkeitsanforderungen anstelle von Abfallbehandlungsverfahren anzuwenden sind.