
Werde Programmpartner bei LOOPTOPIA!

Hier sind die Neuzugänge dieser Woche:
BATMAN Elektronik | Tooly Berlin | Work it up witch | Vincente
Vom 14. bis 15. November 2026 bringen wir zirkuläre Lösungen direkt in den Alltag der Berliner:innen – und du kannst das Programm aktiv mitgestalten! Was du beitragen kannst: Egal ob Workshop, Vortrag, Community-Event oder Reparaturservice – teile deine Idee, vernetze dich mit Akteur:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und werde Teil einer reichweitenstarken Kampagne! Du hast keine Location oder suchst noch nach Mitstreiter:innen? Kein Problem! Melde dich trotzdem bei uns, gemeinsam finden wir eine Lösung.
Early-Bird Bonus: Unter den ersten 25 Anmeldungen verlosen wir einen Netto-Bonus von 100 €!
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CircularPSP: AI Tools & Realitätscheck für zirkuläre Städte. Wichtigste Erkenntnisse von der Circular PSP Veranstaltung in Brüssel


Alle reden über die Kreislaufwirtschaft, aber wie machen Kommunen eigentlich den ersten Schritt? Diesen Monat nahm Dina Padalkina von Circular Berlin an der „Circular Cities in Action“-Konferenz (Teil des CircularPSP-Projekts) in Brüssel teil, um über KI-gestützte kommunale Tools und die tatsächlichen Hürden bei der Skalierung städtischer Zirkularität zu diskutieren.
Auf der Veranstaltung wurden zwei KI-Plattformen vorgestellt, die speziell für Kommunen entwickelt wurden: CircOS (um Strategien in Arbeitsabläufe zu übersetzen und Silos aufzubrechen) und CircularAI (für die Schulung von Mitarbeitenden und die Projektkoordination).
„Tool-Müdigkeit“ ist ein echtes Problem. Städte brauchen nicht einfach nur eine weitere App; sie brauchen Lösungen, die eine nachweisbare Wirkung und Kosteneinsparungen liefern. Darüber hinaus ist es ein Fehler, Zirkularität ausschließlich als Beschaffungsthema zu betrachten – wenn wir bis zur Einkaufsphase warten, sind wir bereits zu spät dran. Echte Einsparungen beginnen damit, wie eine Stadt die Ressourcen verwaltet, die sie bereits besitzt.
Wir müssen uns davon verabschieden, Zirkularität als freiwillige „Nice-to-have“-Initiative zu betrachten. Europaweit brauchen wir dringend mutige und verbindliche kommunale Rahmenbedingungen.

Everything Circular Berlin
17. August
12:00 – 13:00
JOIN HERE
Komm zu unserer offenen Q&A-Session mit Circular Berlin! Hier kannst du alles fragen, was du schon immer über unsere Arbeit, unsere Initiativen und die Kreislaufwirtschaft in Berlin wissen wolltest. Das ist deine Chance, von unserem Team direkte Antworten darauf zu bekommen, wie wir Abfall in Ressourcen verwandeln, zirkuläre Unternehmen unterstützen und Konsummuster in der Stadt neu gestalten. Egal, ob du mehr über bestimmte Projekte wissen möchtest, an denen wir beteiligt sind, wie du dich selbst einbringen kannst oder was Kreislaufwirtschaft in der Praxis eigentlich bedeutet – bring deine Fragen mit und lass uns gemeinsam in den Austausch gehen.

Wir möchten eine neue Rubrik namens „FUEL YOUR MIND“ einführen, vollgepackt mit spannenden News aus der zirkulären Welt. Fangen wir mit etwas wirklich Wichtigem an... dem Frühstück! Sag hallo zu:
Zero Waste & Specialty Coffee in Neukölln

Nachhaltigkeit verkommt oft zum reinen Marketing-Schlagwort, doch bei Isla Coffee ist sie gelebte, messbare Praxis. Das Café direkt an der Hermannstraße 37 (nahe U-Bahn Boddinstraße) beweist schon seit Jahren: Kompromisslose Kreislaufwirtschaft und die Berliner Brunch-Kultur passen perfekt zusammen.
Isla setzt auf eigene, geschlossene Kreislaufsysteme, um Lebensmittelabfälle, Wasserverbrauch und Verpackungsmüll aktiv und messbar zu reduzieren. Ein saisonales, vegetarisches und veganes Brunch-Menü (entwickelt von der veganen Köchin Sophie Hofmann) trifft hier auf Backwaren der Albatross Bakery. Die Highlights am Sonntag: French Toast und Eggs Benedict. Dazu gibt es Specialty Coffee von Vote sowie hausgemachte Nuss- und Hanfmilchalternativen.
Warum wir es lieben: Ein Hotspot in der Neuköllner Nachbarschaft, der seiner ökologischen Verantwortung konsequent gerecht wird, ohne dabei an kulinarischer Leichtigkeit und Genuss zu verlieren.
Opening Hours: Mon–Fri 8:00 AM – 5:00 PM | Sat–Sun 9:00 AM – 6:00 PM
Das Berliner Startup für KI-gestützte Textilsortierung, reverse.fashion, erhält eine siebenstellige Pre-Seed-Finanzierung (Extension) durch den HTGF zur Skalierung seiner Pilotprojekte und für die Markteinführung von line.sort.

Das Berliner KI-Startup reverse.fashion hat sich eine siebenstellige Erweiterung seiner Pre-Seed-Finanzierungsrunde durch den High-Tech Gründerfonds (HTGF) gesichert. Das im Juli 2026 bekannt gegebene Investment zielt darauf ab, einen zentralen Engpass in der textilen Kreislaufwirtschaft durch die Skalierung der automatisierten Sortiertechnologie des Unternehmens zu beheben.
reverse.fashion entwickelt KI-basierte Systeme, die mithilfe von Computer Vision, maschinellem Lernen und moderner Sensortechnik Secondhand-Kleidung automatisch erfassen und digitalisieren. In Echtzeit analysiert das System die Stücke dabei nach Kriterien wie Material, Zustand, Marke und Stil.
Die Technologie macht die aufwendige und oft fehleranfällige manuelle Sortierung überflüssig. Sie steuert aussortierte Kleidung zielgenau in den jeweils besten Verwertungskanal – sei es Resale, Reparatur oder hochwertiges Recycling.
Das frische Kapital fließt vor allem in die kommerzielle Expansion. Damit sollen die bestehenden Pilotprojekte rund um die Software co.sort skaliert und die Markteinführung von line.sort – dem vollautomatischen industriellen Sortiersystem – vorangetrieben werden.
Das heute zwölfköpfige Team wurde im Jahr 2024 als Ausgründung (Spin-off) der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) von Dr. Karsten Pufahl, Paul Doertenbach und Mario Osterwalder ins Leben gerufen.
Das Potenzial des Elektroschrotts in unseren Schubladen nutzen

Erinnerst du dich an unseren Consumer Electronics Report 2026 und unseren Instagram-Post über die 8 Tonnen Gold? Angesichts von schätzungsweise 170 bis 200 Millionen ungenutzten Smartphones und Tablets, die in deutschen Haushalten verstauben, schließen sich die Deutsche Telekom, Interzero und missio Aachen zusammen, um diese urbanen Ressourcen zu heben. Sie haben das Telekom Handy-Sammelcenter neu gestartet, um das größte Hindernis beim Elektronik-Recycling gezielt anzugehen: die Sorge der Verbraucher:innen um ihre Datensicherheit.
Interzero steuert dabei die gesamte Logistikkette der Rücknahme. Das umfasst die zertifizierte Datenlöschung sowie eine professionelle Prüfung. So wird sichergestellt, dass die Geräte entweder für ein zweites Leben aufbereitet oder sicher recycelt werden, um wertvolle Metalle wie Gold und Silber zurückzugewinnen.
Für jedes gesammelte Gerät gehen 50 Cent an eine von zwölf Partnerorganisationen. Dazu gehört auch das katholische Hilfswerk missio Aachen, das mit den Geldern Familien in Ghana unterstützt, die in der Nähe der Elektroschrott-Müllhalde Agbogbloshie leben.
Die Initiative ist ein zentraler Treiber für das ambitionierte ESG-Ziel der Telekom: Bis 2030 will das Unternehmen 50 % aller Geräte, die es auf den deutschen Markt bringt, wieder zurücknehmen.
Unser Circular Takeaway: Das Projekt beweist, dass sichere, zertifizierte Datenlöschung gepaart mit sozialen Anreizen wirklich wirkt. Über 2.000 Geräte wurden gleich beim ersten gemeinsamen Kick-off im Mai erfolgreich für den Kreislauf gesichert – ein praktisches Vorbild, um schlummernde Haushaltselektronik wieder zu aktiven Ressourcen zu machen.
The Circular Takeaway: The European Commission’s upcoming Urban Agenda priorities—climate action, competitiveness, and affordable housing—are precisely the sectors where circularity hits hardest. Cities and organizations are strongly encouraged to participate in the upcoming public consultation to help shape this vital agenda.
Start des Circular Economy Hub Berlin

Der Übergang zu einer industriellen Kreislaufwirtschaft ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gerade deutlich einfacher geworden. Der neu gelaunchte Circular Economy Hub Berlin bietet eine kostenlose, frei zugängliche digitale Kompetenzplattform, die speziell darauf ausgerichtet ist, Unternehmen bei ihren ersten praktischen Schritten in Richtung Zirkularität zu unterstützen.
Die Plattform bietet leicht verständliche Module, Erklärvideos, umfassende Leitfäden und Quizzes, die speziell auf den Geschäftsalltag zugeschnitten sind. Sie gibt klare Orientierung entlang der etablierten R-Strategien der Kreislaufwirtschaft und hilft Unternehmen dabei, genau den richtigen Startpunkt zu finden. Um den Schritt von der Theorie in die Praxis zu erleichtern, präsentiert der Hub reale, industrielle Good-Practice-Beispiele direkt aus Berlin.
The Circular Takeaway: Aimed primarily at Berlin-based companies—but open to anyone interested—the hub lowers the barrier to entry by making complex industrial sustainability knowledge accessible and actionable.
Hier gehts zur Plattform: ce-hub.berlin | Learning Platform
Online Voting for “Klimaschutz nebenan”
Das öffentliche Online-Voting für den bundesweiten Ideenwettbewerb „Klimaschutz nebenan“ läuft bereits seit dem 7. Juli. Noch bis zum 28. August kannst du mitentscheiden, welche Projekte eine Förderung erhalten sollen.
Link to website: www.klimaschutz-nebenan.de

Die Stiftung hat aus rund 636 Einreichungen bereits 10 Projektideen ausgewählt, die jeweils 1.000 Euro Startkapital erhalten. Über das Online-Voting werden nun 10 weitere Gewinnerideen ermittelt, die ebenfalls mit je 1.000 Euro prämiert werden. Im Anschluss wählt eine Fachjury aus diesen insgesamt 20 Ideen noch einmal 5 aus, die zusätzliche 1.000 Euro erhalten.

Berliner Klima Schulen 2026: Die Climate Protection Competition geht in die nächste Runde

Noch bis zum 20. Oktober 2026 können Berliner Schulen ihre Projekte und Aktivitäten über die Website einreichen. www.berliner-klimaschulen.deDer Wettbewerb sucht nach bereits umgesetzten oder geplanten Klimaschutzinitiativen – von konkreten Maßnahmen bis hin zu innovativen Ideen. Mehrfachbewerbungen pro Schule sind zulässig.

Karl unterstützt ab sofort das Team von Circular Berlin als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Bereich Kultur mit dem Schwerpunkt Software-Tool-Entwicklung. Mit einem Hintergrund in der Automatisegierung (bzw. Fahrzeugtechnik) und einem kürzlich absolvierten Master in Energie- und Umweltressourcen bringt er ein Jahrzehnt agile Software-Erfahrung mit ins Team. Als zweifach gewerblicher Vater, Segler und leidenschaftlicher Reparatur-Fan lebt und atmet Karl das Thema Zirkularität. Derzeit gründet er ein eigenes Unternehmen, in dem er Tech, Wirtschaft und Organisationsentwicklung miteinander verknüpft, um menschenzentrierte Lösungen für Mensch und Planet zu schaffen.
Du findest sein Linkedin Profil hier.