Berlins Weg zur kreisförmigen Stadt - Zeit zum Aufbruch

Städte sind wichtige Zentren der menschlichen Bevölkerung, des Wirtschaftskapitals, der Nutzung natürlicher Ressourcen und der Abfallerzeugung. In Circular Berlin sind wir der festen Überzeugung, dass die Circular City der zukünftige Ansatz ist, um das drängende Thema der Ressourcen anzugehen. Hier ist, wie wir es für unsere Arbeit definieren:

Die Ressourcen werden, wenn möglich, vor Ort beschafft, nur dann verwendet, wenn sie wirklich gebraucht werden, und ihr Wert wird als Teil eines kontinuierlichen Kreislaufs ー innerhalb der Grenzen unseres Planeten erhalten. Abfall und Verschmutzung gibt es nicht. Das Leben und die Arbeit der Menschen wirken sich positiv auf ihre Nachbarschaft und Gemeinschaft aus.

Rundschreiben Berlin

Mit unserer letzten Veranstaltung in diesem Jahr, die wir gemeinsam mit CityLab wollten wir unsere Visionen und Ideen über den Ansatz der kreisförmigen Stadt mit der Gemeinschaft teilen. Unsere Gäste, Nicole Ludwig, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Grüne Partei, Sprecherin für Wirtschaft und Sport teilte mit uns die aktuellen Berliner Schritte, die bereits in Richtung Kreislaufwirtschaft unternommen wurden. Außerdem hatten wir die Gelegenheit, Einblicke in die von internationalen Kommunen geführten Praktiken in der Kreislaufwirtschaft zu erhalten, die von Maria Loloni von Climate-KIC und Isabel Ordonez, Rundschreiben Berlin.

Sehen Sie sich die vollständige Präsentation an:

 

Das Thema der Kreislaufwirtschaft begann seine Entwicklung auf der Produkt- und Materialebene. Dies ist der Mikroansatz, der ein Verständnis von Designprinzipien, Materialspezifikationen und innovativen Geschäftskomponenten erfordert. Auf Stadtebene wird alles ein bisschen komplexer, weil es viele verschiedene Systeme gibt, die miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.

Der Circular-City-Ansatz erfordert eine Top-down-Strategie und Bottom-up-Maßnahmen. Es gibt 2 Arten von Strategien, die angewandt werden können. Die erste ist ein Kaskaden- oder Kreislaufansatz. Dieser Ansatz ist vor allem für die Material-, Energie- und Wasserströme relevant und konzentriert sich auf die Verbindung zwischen den Akteuren, um Input und Output zu teilen. Der zweite Ansatz wird durch die R-Prinzipien realisiert: Reduzieren, Wiederverwenden, Umfunktionieren, Reparieren, Wiederaufarbeiten und schließlich Recyceln. Dies ist etwas, das eher für die Dienstleistungen relevant ist, und nicht etwas, das auf Material beruht.

Die Umsetzung dieser Strategien in der Stadt könnte jedoch mit diesen 4 Schritten erfolgen.

  1. Verstehen Sie die lokalen Interessengruppen.
  2. Verstehen der städtischen Bedürfnisse und Lücken, um den Kreislauf zu schließen
  3. Schaffung von Zusammenarbeit und lokalen Clustern
  4. Umsetzung des integrierten städtischen Verkehrsflusses

Derzeit befinden wir uns mit unserer Arbeit in Berlin auf der ersten Stufe. Es ist ein zeitaufwändiger Prozess, aber auch sehr lohnend und aufschlussreich. Beginnen Sie mit Ihrer lokalen Gemeinde, um die Gemeinschaft einzubinden und zu verstehen, was vor sich geht. Und wenn Sie wissen wollen, wer die lokalen Helden der Kreislaufwirtschaft sind, lesen Sie Gemeinschaftsseite für weitere Informationen.

In unserer Veranstaltung haben wir versucht, mit unserer Community Prototypen für mögliche Kreisläufe in verschiedenen Branchen in Berlin zu erstellen, z. B. Textilien, Bauwesen, Lebensmittel für Verbraucher und Unternehmen, Gastgewerbe (Hotels), Konsumgüter (Elektronik), Veranstaltungen und Energie. Als kleinen Tipp können wir bereits ein Beispiel aus dem Lebensmittelsektor nennen, das sich hier in Berlin für Kreisläufe bei Lebensmitteln anbinden lässt:

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Es war keine leichte Aufgabe, sofort mit dem Prototyping der Berliner Looping-Szenarien zu beginnen, aber es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht, die Ideen auszutauschen und so viel Inspiration von der Menge zu bekommen.

Vielen Dank an das gesamte Team von Circular Berlin für die Vorbereitung, die Mitgestaltung und die Weitergabe Ihres Wissens! Es war ein großer Erfolg. Und besonderen Dank an Ian Delu von Sinnwerkstatt für die aufgenommenen Bilder.